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UTM-Generator für Google Analytics 4

Erstelle Kampagnen-Links mit UTM-Parametern, prüf die Schreibweise und sieh schon beim Tippen, in welchem GA4-Kanal der Besuch landet. Kostenlos, ohne Anmeldung, alles bleibt in deinem Browser.

5,0bei Google

Die Seite, auf der Besucher landen sollen.
Vorlage:
Wo steht der Link? Zum Beispiel linkedin, newsletter, google.
Welche Art Kanal? Zum Beispiel social, paid_social, email, cpc.
Woran du die Aktion später erkennst, zum Beispiel herbst-aktion-2026.
Unterscheidet Anzeigen oder Links derselben Kampagne.
Meist das Keyword bei bezahlter Suche.
Weitere GA4-Felder
Eindeutige ID. Nötig, wenn du Kostendaten in GA4 importierst.
Wer den Traffic steuert, zum Beispiel ein Werbeanzeigenmanager.
Zum Beispiel video oder karussell. Laut Google noch nicht in GA4-Berichten.
Zum Beispiel retargeting. Laut Google noch nicht in GA4-Berichten.
Leerzeichen als

Dein Link

Beispiel
https://www.deine-seite.de/angebot?utm_source=linkedin&utm_medium=paid_social&utm_campaign=herbst-aktion-2026&utm_content=karussell-v1

So sieht ein fertiger Link aus. Trag oben deine Werte ein, dann entsteht hier deiner.

So erscheint der Besuch in GA4Paid Social
Quelle / Medium
linkedin / paid_social
Kampagne
herbst-aktion-2026

„linkedin“ steht in Googles Liste der sozialen Netzwerke, und „paid_social“ gilt als bezahltes Medium.

Setze UTM-Parameter nie auf Links innerhalb deiner eigenen Website. Sonst überschreibst du die echte Herkunft des Besuchs. Deine Eingaben verlassen diesen Browser nicht.

Meine Links

Noch leer. Mit „Zur Liste“ sammelst du hier mehrere Varianten, etwa denselben Link für LinkedIn, Newsletter und Flyer. Die Liste bleibt nur in diesem Browser.

Was sind UTM-Parameter?

UTM-Parameter sind kurze Zusätze am Ende eines Links. Sie sagen deinem Analysewerkzeug, woher ein Besuch kommt: aus welchem Newsletter, von welchem LinkedIn-Beitrag, über welche Anzeige. Ohne sie landen viele Besuche in Google Analytics 4 (GA4) unter „Direct“ oder „Referral“ und lassen sich keiner Kampagne zuordnen.

So sieht ein Link mit UTM-Parametern aus:

https://www.deine-seite.de/angebot?utm_source=linkedin&utm_medium=paid_social&utm_campaign=herbst-aktion-2026
Alles nach dem Fragezeichen sind Parameter, verbunden mit „&“. Die Seite selbst ändert sich dadurch nicht.

Der Name UTM steht für „Urchin Tracking Module“. Urchin war das Analysewerkzeug, das Google 2005 übernommen und zu Google Analytics weiterentwickelt hat. Die Parameter funktionieren aber nicht nur dort, auch Matomo und Piwik PRO lesen sie.

UTM-Link erstellen in 4 Schritten

  1. Ziel-URL eintragen: die Seite, auf der Besucher landen sollen. Fehlt „https://“, ergänzt der Generator es.
  2. Quelle, Medium und Kampagne ausfüllen oder eine Vorlage wählen, etwa „Newsletter“ oder „LinkedIn Ads“. Kleinschreibung und Bindestriche statt Leerzeichen setzt der Generator selbst.
  3. Kanal-Vorschau prüfen: Steht dort nicht der Kanal, den du erwartest, zeigt der Hinweis darunter, woran es liegt.
  4. Link kopieren und einsetzen, im Newsletter, im Beitrag oder im Werbeanzeigenmanager. Für Flyer und Plakate lädst du den QR-Code als PNG oder SVG herunter.

Alle UTM-Parameter im Überblick

Google empfiehlt, utm_source, utm_medium und utm_campaign immer zu setzen. Fehlt einer davon, steht in den Berichten „(not set)“. Die übrigen Parameter sind optional.

ParameterWofürBeispielDimension in GA4
utm_source empfohlenWo der Link steht oder wer ihn schicktlinkedinSession source
utm_medium empfohlenArt des Kanalspaid_socialSession medium
utm_campaign empfohlenName der Aktionherbst-aktion-2026Session campaign
utm_contentUnterscheidet Anzeigen oder Links derselben Kampagnekarussell-v1Session manual ad content
utm_termSuchbegriff bei bezahlter Suchewebdesign-agenturSession manual term
utm_idKampagnen-ID, nötig für den Import von Kostendatenhb2026Session campaign ID
utm_source_platformPlattform, die den Traffic steuertmetaSession manual source platform
utm_creative_formatAnzeigenformatvideolaut Google noch nicht in den Berichten
utm_marketing_tacticTaktikretargetinglaut Google noch nicht in den Berichten

Die Dimensionen stehen hier so, wie sie in der englischen GA4-Oberfläche und in der Data API heißen. In der deutschen Oberfläche heißt etwa „Session source / medium“ „Sitzung – Quelle/Medium“.

So ordnet GA4 deine Links Kanälen zu

GA4 sortiert jeden Besuch in einen Kanal der Standard-Channelgruppe, etwa Organic Social, Paid Search oder Email. Bei Links mit UTM-Parametern entscheiden vor allem Quelle und Medium. Google prüft dafür 19 Regeln nacheinander und gleicht die Quelle mit einer Liste von über 800 Websites ab. Die erste Regel, die passt, gewinnt. Passt keine, landet der Besuch unter Unassigned: Er wird gezählt, aber keinem Kanal zugeordnet.

Zwei Fragen entscheiden fast immer:

  • Ist das Medium bezahlt? Ein Medium gilt als bezahlt, wenn es „cp“ enthält (etwa cpc oder cpm), mit „paid“ beginnt oder genau ppc oder retargeting heißt.
  • Steht die Quelle in Googles Liste? Nur dann wird aus einem bezahlten Klick Paid Social, Paid Search oder Paid Video. Eine unbekannte Quelle mit bezahltem Medium landet unter Paid Other.

Was GA4 aus typischen Angaben macht, gerechnet mit denselben Regeln wie der Generator oben:

Quelle / MediumKanal in GA4Warum
linkedin / paid_socialPaid Sociallinkedin steht in der Liste, das Medium ist bezahlt.
facebook / cpcPaid Social„cpc“ gilt als bezahlt, facebook ist ein soziales Netzwerk.
instagram / bioOrganic SocialFür Organic Social reicht schon die bekannte Quelle.
newsletter / emailEmailDas Medium enthält „email“.
newsletter / newsletterUnassignedGA4 erkennt E-Mails nur an „email“, nicht an „newsletter“.
x / paid_socialPaid Other„x“ fehlt in Googles Liste. Mit „twitter“ wäre es Paid Social.
partner-blog / referralReferralDas Medium „referral“ steht für Verweise.
flyer / offlineUnassignedFür Druck und Messen hat GA4 keinen Kanal.

Auffällig ist, was in Googles Liste fehlt (Stand 27.10.2026): x, x.com und threads. Wer für X wirbt, nimmt deshalb twitter oder t.co als Quelle. Für Offline-Aktionen legst du in GA4 eine eigene Channelgruppe an, zum Beispiel „Offline“ mit der Bedingung Medium gleich offline.

Namensregeln fürs Team

Die meisten Fehler entstehen nicht im Werkzeug, sondern weil 3 Leute dieselbe Kampagne verschieden schreiben. GA4 zeigt „LinkedIn“, „linkedin“ und „linked-in“ als 3 verschiedene Quellen. Diese Regeln halten die Berichte sauber:

  • Alles kleinschreiben und Bindestrich statt Leerzeichen.
  • Quelle ist die Plattform oder der Absender, nicht der Kanaltyp: linkedin, nicht social.
  • Festes Vokabular fürs Medium: email, social, paid_social, cpc, display, referral, affiliate. Nichts dazuerfinden.
  • Kampagne mit Zeitraum: herbst-aktion-2026 oder webinar-2026-11. So bleiben Wiederholungen unterscheidbar.
  • Umlaute sparsam: Sie funktionieren, werden im Link aber kodiert („ä“ wird zu „%C3%A4“). Wer Links abtippen muss, fährt ohne besser.
  • Eine gemeinsame Liste führen. Mit „Als Tabelle kopieren“ fügst du alle erzeugten Links direkt in Google Sheets oder Excel ein.

Ein Schema, das sich in vielen Teams bewährt:

Wofürutm_sourceutm_mediumKanal in GA4
NewsletternewsletteremailEmail
LinkedIn-BeitraglinkedinsocialOrganic Social
LinkedIn Adslinkedinpaid_socialPaid Social
Meta Ads{{site_source_name}}paid_socialPaid Social
YouTube-BeschreibungyoutubevideoOrganic Video
Partner-WebsitepartnernamereferralReferral
Flyer und MesseflyerofflineUnassigned

Bei Meta Ads setzt der Werbeanzeigenmanager die Quelle erst beim Klick ein, meist fb oder ig. Beide erkennt GA4 als soziale Netzwerke.

Die 8 häufigsten Fehler mit UTM-Parametern

  1. UTM auf internen Links. Ein Link von deiner Startseite auf deine Angebotsseite braucht keine UTM-Parameter. Setzt du sie trotzdem, überschreiben sie die echte Herkunft, und Conversions wandern zum falschen Kanal.
  2. „newsletter“ als Medium. Landet unter Unassigned. Richtig ist email als Medium und der Name des Newsletters als Quelle.
  3. „x“ als Quelle. GA4 kennt X nicht unter diesem Namen. Nimm twitter oder t.co.
  4. Groß- und Kleinschreibung gemischt. „Newsletter“ und „newsletter“ sind in GA4 2 Zeilen.
  5. Parameter hinter der Sprungmarke. In seite.de/#kontakt?utm_source=… sieht GA4 die Parameter nicht. Richtig ist seite.de/?utm_source=…#kontakt. Der Generator stellt das automatisch richtig.
  6. Weiterleitungen, die Parameter verlieren. Manche Weiterleitungen, etwa von http auf https oder auf eine andere Adresse, schneiden alles nach dem Fragezeichen ab. Teste jeden Link einmal.
  7. Google Ads doppelt getaggt. Mit aktiver automatischer Tag-Kennzeichnung gewinnt in GA4 die gclid. Manuelle UTM-Werte ändern dort nichts an der Zuordnung.
  8. QR-Codes ohne eigenen Kanal. Besuche von Flyern landen sonst unter Unassigned oder, ganz ohne Parameter, unter Direct.

Kampagnen in GA4 auswerten

  • Öffne in GA4 Berichte, dann Akquisition und den Bericht zur Traffic-Akquisition (englisch „Traffic acquisition“). Er zeigt Sitzungen nach Kanal.
  • Stell die Dimension über der Tabelle auf „Sitzung – Quelle/Medium“ oder auf die Kampagne. So siehst du jede Kombination aus deinen Links einzeln.
  • utm_content und utm_term holst du dir als sekundäre Dimension dazu oder baust eine explorative Datenanalyse mit „Session manual ad content“.
  • Neue Daten erscheinen in den Standardberichten oft erst nach 24 bis 48 Stunden. Für einen schnellen Test reicht der Echtzeitbericht.

UTM-Parameter in Matomo und Piwik PRO

Matomo erkennt utm_campaign, utm_source und utm_medium von Haus aus. Alle Felder einschließlich utm_content, utm_term und utm_id wertet es mit dem Plugin „Marketing Campaigns Reporting“ aus. Matomo selbst empfiehlt eigene mtm_-Parameter, die utm-Variante funktioniert trotzdem.

Piwik PRO liest sowohl seine eigenen pk_-Parameter als auch utm_-Parameter. Links aus diesem Generator kannst du also für beide Werkzeuge nutzen. Nur die Kanal-Vorschau gilt ausschließlich für GA4, weil Matomo und Piwik PRO Kanäle nach eigenen Regeln bilden.

Häufige Fragen

Schaden UTM-Parameter der SEO?

Nein, solange du sie nur auf Links setzt, die von außen auf deine Website führen, also in Newslettern, Beiträgen und Anzeigen. Damit Suchmaschinen keine Varianten mit Parametern indexieren, sollte jede Seite ein Canonical-Tag auf ihre saubere Adresse haben. Auf internen Links haben UTM-Parameter nichts zu suchen.

Unterscheidet GA4 zwischen Groß- und Kleinschreibung?

Ja. Laut Google ist utm_source=google etwas anderes als utm_source=Google. Beide Werte erscheinen in den Berichten als eigene Zeilen. Der Generator schreibt deshalb standardmäßig alles klein.

Brauche ich UTM-Parameter für Google Ads?

Meist nicht. Ist in Google Ads die automatische Tag-Kennzeichnung aktiv, hängt Google an jeden Klick eine gclid. Laut Google hat sie in GA4 Vorrang vor manuellen UTM-Werten, eine Option zum Überschreiben gibt es nicht. UTM-Werte lohnen sich dort nur für ein zweites Analysewerkzeug.

Was ist der Unterschied zwischen utm_source und utm_medium?

Die Quelle sagt, wo der Link stand oder wer ihn geschickt hat, zum Beispiel linkedin oder newsletter. Das Medium sagt, welche Art Kanal das war, zum Beispiel social, paid_social oder email. GA4 braucht beides, um den Besuch einem Kanal zuzuordnen.

Wie teste ich einen UTM-Link?

Öffne ihn über „Testen“ und prüf in der Adresszeile, ob die Parameter nach allen Weiterleitungen noch da sind. In GA4 siehst du den Besuch im Echtzeitbericht. In den Standardberichten erscheinen neue Daten oft erst nach 24 bis 48 Stunden.

Speichert der UTM-Generator meine Eingaben?

Nein. Der Link entsteht in deinem Browser, deine Eingaben werden nicht übertragen. Nur die Liste „Meine Links“ bleibt im Speicher deines Browsers, damit sie beim nächsten Besuch noch da ist. Mit „Liste leeren“ löschst du sie.

Funktioniert der Generator auch für Matomo oder Piwik PRO?

Ja. Beide lesen utm-Parameter mit. Matomo wertet utm_campaign, utm_source und utm_medium von Haus aus aus, alle Felder mit dem Plugin „Marketing Campaigns Reporting“. Nur die Kanal-Vorschau gilt ausschließlich für GA4.

Christian Kallinich

Geprüft von Christian Kallinich, Geschäftsführer marketer UX

Stand 27.10.2026. Die Kanalregeln und Googles Quellenliste gleichen wir vierteljährlich mit der Google-Hilfe ab. Einen Fehler gefunden? Schreib uns an info@marketer-ux.com.

Quellen