Targeting
Targeting ist die gezielte Auswahl der Personen, denen eine Werbeanzeige ausgespielt wird. Statt eine TV-Spot-Strategie mit Streuverlust zu fahren, definierst du Merkmale - demografisch, geografisch, verhaltensbasiert, kontextuell - und erreichst nur die, die für dein Angebot relevant sind. Die Folge: niedrigere Kosten pro Conversion, höhere Relevanz.
Welche Targeting-Typen gibt es?
- Demografisch: Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf
- Geografisch: Land, Stadt, Postleitzahl, Radius um Standort
- Behavioral: Surfverhalten, Kaufhistorie, App-Nutzung
- Kontextuell: Themen der besuchten Seite (DSGVO-freundlich)
- Lookalike: Personen, die deinen Bestandskunden ähneln
- Custom Audience: Upload eigener Kundenlisten oder Pixel-Daten
Was passiert nach dem Cookie-Ende?
Mit dem Wegfall von Third-Party-Cookies (Safari, Firefox bereits, Chrome im Privacy-Sandbox-Modus) wird Behavioral Targeting über Plattformen hinweg immer schwerer. First-Party-Daten gewinnen massiv an Wert: Kundenlisten, Newsletter-Abos, Pixel auf eigener Domain. Server-Side Tracking und Conversion-API-Anbindungen ersetzen Pixel-only-Setups.
Welche Fehler kosten dich Geld?
Zu enges Targeting in der Lernphase - der Algorithmus braucht Spielraum. Demografisches Targeting bei breiten Produkten - oft besser dem Algorithmus überlassen. Und das Vermischen von Awareness- und Conversion-Targeting in derselben Kampagne. Verwandt: Custom Audiences, Lookalike Audiences.

