Full Self Driving als Teamevent: Was uns Teslas KI über Vertrauen und Innovation lehrt
Full Self Driving als Teamevent: Was uns Teslas KI über Vertrauen, Technik und Innovation gelehrt hat
Es gibt Momente, in denen man merkt, wie tief der Kontrollfreak in einem steckt. Bei uns war das der Moment, in dem sich das Lenkrad zum ersten Mal von ganz allein gedreht hat, während ein Tesla-Mitarbeiter vorne am Steuer saß und wir als Team gespannt daneben und dahinter Platz genommen hatten. Tesla Full Self Driving als Teamevent: Wir waren ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch, was uns da erwartet.
Spoiler vorweg: Aus der Skepsis wurde ziemlich schnell Faszination. Aber der Reihe nach.
Erst mal satt werden, dann das Steuer abgeben
Bevor es überhaupt ans Eingemachte ging, stand bei uns erst mal Teamlogik Nummer eins auf dem Programm: gutes Essen. Solide Grundlage schaffen, bevor man das Steuer komplett einer KI überlässt. Schließlich wollten wir mit klarem Kopf (und vollem Magen) in dieses Experiment starten. Ein bisschen wie ein Pre-Flight-Check, nur mit Besteck statt Checkliste.
Im Nachhinein war das genau die richtige Reihenfolge. Wer schon beim ersten Blick auf ein selbstfahrendes Auto nervös wird, sollte definitiv nicht auch noch hungrig sein.
Die ersten Sekunden: surreal, dann überraschend normal
Und dann war es so weit. Der Tesla-Mitarbeiter saß am Steuer, die Hände griffbereit für den Notfall, doch das eigentliche Fahren übernahm das Auto. Die ersten Sekunden waren echt surreal, wenn sich das Lenkrad einfach von alleine dreht und niemand aktiv lenkt. Wir saßen daneben, beobachteten gebannt, und eigentlich passierte: nichts Aufregendes. Das Auto machte einfach seins, ganz ruhig.
Was uns überrascht hat: Der Kopf schaltet überraschend schnell um. Die Erwartung im Team war eher gedämpft, die Vorstellung war, dass so ein System vorsichtig, zögerlich, fast ängstlich um Hindernisse herumschleicht. Die Realität sah anders aus:
- Es fährt extrem flüssig, ganz ohne das nervöse Antippen, das wir eigentlich erwartet hatten
- Es zieht sauber durch Kurven, fast schon selbstbewusst
- Es hatte Radfahrer gefühlt früher auf dem Schirm als wir selbst es vom Rücksitz aus geschafft hätten
Genau dieser letzte Punkt hat für die meisten AHA-Momente gesorgt. Es ist eine Sache, zu wissen, dass ein Auto mit Sensoren und Kameras vollgepackt ist. Es ist eine andere Sache, live mitzuerleben, wie das System eine Situation erfasst, bevor man selbst überhaupt hingeschaut hätte, während der Tesla-Mitarbeiter entspannt erklärte, was gerade im Hintergrund alles berechnet wird
Skepsis, Lacher, Faszination: die Reaktionen im Team
Wenig überraschend: Nicht jeder im Team ist gleich locker im Auto gesessen. Es gab die klassische Mischung, die man bei so einem Experiment erwarten würde. Die einen saßen erst mal angespannt und beobachteten jede Bewegung des Lenkrads ganz genau, die anderen wollten nach den ersten Runden am liebsten gar nicht mehr aussteigen.
Was sich aber durch alle Reaktionen zog: Es hat sich durchgehend sicher angefühlt. Kein hektisches Bremsen, kein unsicheres Rucken, keine Schrecksekunden. Stattdessen ruhige, nachvollziehbare Entscheidungen, und ein Team, das nach und nach von nervösem Prüfen zu entspanntem Plaudern gewechselt ist. Am Ende waren sich alle einig: definitiv ein Highlight des Teamevent-Kalenders.
Was das mit unserer Arbeit zu tun hat
Klar, ein Nachmittag im Tesla ist erst mal einfach ein cooles Erlebnis. Aber wir konnten es uns natürlich nicht verkneifen, nach der Analogie zum eigenen Job zu suchen. Und die liegt hier tatsächlich nicht fern, denn bei marketer UX dreht sich unsere Arbeit inzwischen ziemlich stark um genau dieses Thema: Innovation und KI.
Wir arbeiten mittlerweile selbst viel mit künstlicher Intelligenz, ob bei der Analyse großer Datenmengen, bei ersten Entwürfen für Content und Design oder bei repetitiven Aufgaben, die uns den Kopf für das Wesentliche freihalten. Genau wie beim FSD-System gilt dabei: Die Technologie übernimmt zuverlässig viel Arbeit, aber sie ersetzt nicht das strategische Gespür, das am Ende den Unterschied macht. Welches Wort im Titel wirklich zieht, wie sich eine Zielgruppe tatsächlich verhält, wann eine automatisierte Empfehlung Sinn ergibt und wann jemand eingreifen sollte, das bleibt Erfahrungssache.
Radfahrer früher zu erkennen als der Mensch selbst ist beeindruckend. Genauso beeindruckend finden wir es, wenn ein Team versteht, wie man neue Technologien sinnvoll einsetzt, statt sich blind darauf zu verlassen. Genau diese Neugier auf das, was möglich ist, treibt uns auch bei unserer eigenen Arbeit mit KI an.
Unser Fazit, und eine Frage an euch
Aus einem Nachmittag voller Skepsis wurde ein Team, das sich einig war: Das war eines der spannendsten Teamevents, die wir seit Langem hatten. Nicht nur, weil die Technik beeindruckend war, sondern weil sie uns noch einmal vor Augen geführt hat, worum es bei Innovation eigentlich geht. Nicht darum, die Kontrolle komplett abzugeben, sondern zu verstehen, wo sie am besten aufgehoben ist.
Jetzt seid ihr dran: Würdet ihr euch entspannt zurücklehnen und das Lenkrad der KI überlassen? Oder wären eure Hände die ganze Zeit in Habachtstellung? Schreibt es uns, wir sind gespannt auf eure ehrliche Meinung.





































rev%20komprimiert%20(1).webp)



















